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Full text of "Nützliches in lauter auserlesenen, wohl-approbirt- und meistentheils neu-inventirten Mustern bestehendes, Weber-Bild-Buch : als, zwey und siebenzig gesteinten Zeichnungen, von 15. bis auf 40. schäfftig und 32. Stück 16. und 20. schäfftigen Hin- und Wieder-Mödel, auch allerhand der nettesten Gattung von roth-gestreifften Arbeiten, sammt denen dazu gehörigen Zügen und Schnürungen : ingleichen allerhand nöthigen Bildern, auch Doppel-Kellisch, und einer Art von den Damast-Boden, 8. Flügel auf einen Bruch : dann eine Anweisung, wie sich diese Art Züg und Bilder zu halben Brüchen theilen, zerlegen, auch Doppel-Kellisch-Bilder so, wie man sie zum Gebrauch nöthig, selbst versetzen und verändern kan : wobey auch einer jeden Gattung insonderheit eine schrifftliche Anleitung voran gedruckt worden"

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STAUUNG 
ANDERANCINE 

AKT INSTITUTE 
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ZEITLIN & VER BRÜGGE 

JACOB ZEITLIN 
J|ll)i?,JMI iNlfi VISU I1RUGGE ZEITLIN 

Cable Address: Jabberwock 

OLeander 5-7581 
815 NO. LA CIENEGA BLVD. • OLympia 2-0784 

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BOOKSELLERS 

Importers and Dealers in 
Rare Books and Manuscripts, 
Old Master Drawings and Prints. 
Wants searchedfor and reported. Books and 
Libraries bought. Catalogues issued. 





A WEAVING MANUAL OF 1740 
SHOWING THE NEWEST METHODS IN THE ART 



FRICKINGER, JOHANN MICHAEL. 

Nützliches, In... Neu-inventirten Mustern bestehendes , Weber-Bild- 
Buch, Als: Zwey und Siebenzig gesteinten Zeichnungen, von 15. bis auf 40. 
schäfftig, und 32. Stück 16. und 20. schäfftigen Hin- und Wieder-Mödel ... 
Wobey auch einer jeden Gattung insonderheit Eine Schriftliche Anleitung voran 
gedrucket worden ... Schwabach und Leipzig. Johann Jacob Enders, Buch- 
händler. Druckts Christian Hannibal Steinmarck, 1740. 

Broad 4to. [5], 100 ff . (i.e. 9.9ff. , text of f . 95 printed on verso of f . 94) 
& one additional leaf of weaving patterns and explanations drawn and written 
in ink, in a contemporary hand. With the title printed in red and black. With 
72 lithographic plates (included in pagination) and many text illustration. Also 
typographical head-pieces, decorative large initial. Text in double-columns. 
In old boards covered with modern decorative paper, the calf spine preserved 
(lightly chipped). First and last lew leaves dust-soiled, a small marginal 
tear, few small wormtrails in margins of several leaves in back part. 
A fine copy. 



This beautiful collection of weaving patterns and their corresponding explana- 
tions was published by the court-appointed weaver Frickinger, for the benefit 
of other members of the trade and especially to fill a great need for a manual 
containing the newest improvements in the weaving arts. The author complams 
about the lack of printed Instructions for the manufacture of newer patterns in^ 
fabrics as well as varying weights of textiles, and has set up his Instructions in ^ 
the present work so that the weaver may alter the patterns easily according to his 
needs. 



Digitized by the InternefArchive 

in 2013 






•' '*! 



http://archive.org/defails/weberbildbuchalsOOfric 



; BWtfe*, 

Sit knUtanktUfmm, it)oW*appro6trt^un&meif?ent^jK 

ttMttMfi 







Wei) un^ iite&enjtg gejlctnten letcßnunöcn, von 15. fctö auf 40, f&tiftto,. 

tm& 32, ©wcf 16. im» 20. fertigen £itt * tittö S0ßte5er * ?8?6&ef , and> aUttUtto »er netteftm 

©attuns t>os roty * gcftrttfifen arbeiten , fammt bentn ba$u gefetom 

Mcr&tfitö normen Silbern, auc&Soppcl*Seaifd>, unb cCncr »tf m im £5amaff<350&m, 8, 

Slugel auf ernen 35rud); bann eine STnmetfurtö . tme f!<* t>tefe $(rt 3m unb Silber *u halben brutto 

'Hatten ». ierlesenr aud) 2>oppekÄeUif$48il&er fo , tt>te man pe $um ©ebrauefc ttötytöf 

ftl&j* »erfcöeiT tmt> oarfabent fo». 

SSobej) au$ emerjeten ©af tunö mfonbertyett 

(dmfftlufje llnlettun^ 

twan gebruefet twrbem 

2ttkö ot&entttc& , taittig unb gtönMfefe gesellet , unb \>ttcm 8tg?bt n 

von 

Hol>ann SUic^arl JßricfUtder , 




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3« fmfr en bei) Sodann Sacob EntwcS , jftetftggfitftF. t «vii. £ud, t&ibfcr . i74<^ 

»wcf» C&riftiaß £«mtöal ©Kiiwartf , £od; #Särftl. Privileg. SBw&priKfcr. 

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for «Jiccrgebanbclt, bcfMmm £rP ,mi, ? r "f rt ' f« m > &*i. 
n^tw«a fä »ohnunHfS5,^y , ^ M ' f:,|5 J*' ,^ *' »»8 off» 
fcWWge mit Ä K &^n 9 SS,* e ?* a " ,, l!" t<f,,w <«* 



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»ff tmft feßcft faftaact «Orten jtarcf getrieben unb gebraucht tt>ir| r 

St? fi? S am meinen lefen unb gebrauten werben- & wtrD iwarr 
ShmSSähS ! bSUmmi ebne £ieblef«$Sabl« unb 9n*te», 

SaS nn?Ä Wimum , fb tji* ui*t *on nur , fifjwj»» 
353S" »on welcbem alle gute ®aben i>on oben berab fommen. 

ßeft «eSS AT unb Wen entern ieben §u ur*etlen, na* fernem 
®ä5Ä ©n jeber bef*eibe fi * baben nur fo wel ■ b«£ 
Sää au* irren unb fehlen feine f*were , fonbern eine 

Steffi 15 '$ r&> t* mm ««<» &w*l K™t$ 

SRÄ mnafien RfcAmg ma*en, warum? egge», 
SSS 25, uSb belegen bleibt j^ein.jebe« ©«8, ejl 
?(?«? « »oüe r in feinem ©eon. NiwtM| |$ 
ef te fielen mit gtebc wirb aufgenommen , unb ft* beffen mtt 9J» 
?enbeWenSr on* man*e S3or*eile barinnen «fingen im*«. 
£er Wd& bat *war feine Säbne f*on jtmmlt* Dagegen gebleciet, 
ba er% taumWn gebU no* »W »^ifÄf tSS 
febett €8 mfobte *war au* feinetwegen gebrucft werben r wann 
elnur gUi* Ar %*& »* m **««* aefencfet würbe , bannt 
IboVnurniemanb unter bie^anb Mme. »,*€« 
an* Serftber ni*t wunbern, bann e* feonb tym bte «Borte gbrtftt 
«^gefallen, We tt bepm WattWjam% *. "♦ fleto*en : : 20U» 
nun, t>as i^r wollet, t>a£ eud? bie leute $un feilen, ^aetjut 
ihr ihnen* W ba f ebret man e$ aerabe um , unb beweifet Mfv 
gentbeil. ©n jeber ftct>ct e$ gern , wann man tt)me etwa* au feinem 
duften unb 23or*eil beitraget, aber er mag baS, was er gern getban 
*ufe»nwünf*et,ni*t nur aUein anbernnt*t tbun, fonbern er fte* 
bet e$ au* mit re*t fielen 21 ugen an, unb tlmt u)m tm Amen webe, 
wann er feben unb boren muß, m feinem Ifteben^brtjien .»on w 
bern ttm$ su feinem ^u&en unb frommen bengetragen wtrD. vssm 
ber Sftetb eor ein l)ep#e8 , ^ teufflifcbeö gaftee ijt , unb »aö m 
bie armen SRenf*en t>or 9cu£en unb &ortbeil baeon $u »erfpre; 
eben baben, tag wolle ©£>££ einem jeben offenbaren, unb wenn es 
offenbar , je mehr unb raebr Elar ma*en. gu wönf*en wäre , Dafe 
bte teufflifebe Sirt beg Reibens fo in« 3lb ^ a[$ wie beut xu S^g ft» 
Sunebmen Wme. Olber eg bleibt beom «Sunf*en; gu Jojfen t>at 
man eö bo* ni*t. Sötele wiffenö ( na* ibrem eigenen &u$umä ) 



aarntebt, baß e$ €unbefen r nnb btemeiften wollen^ m*t wijeit« 
OSfeÄTtenÄtt»it<lanbie©ttlttter» tm 20. Ker*, ben^etö 
SS« «Ä « Äwfiwmat^tt ©ünberu flBkb n«agenö nt*t W. 
Jen unb lefen; unb gef*tebet enbli* biefeö no* , aber wer glaubte ^ J 
Ä wir nur MfBm mm wabr femi , unb glaubeten *M 
einetbeure2Babrbeit, nnb bereiten* in unfern §er«n, eö foOfe 
nt*t aUein bep |)anbwercf ern , fonbern au* jßerrt|alS« ^mebr »JJ 
Knb ffiniafeitaefpöbretwerben, ©üteunb Sreue würben balb 
SMÄ^BSKWett unb Sviebe Wüffem & M 
wörbe balb auf €rben wa*fen , unb ©ere*ttg eit t>om £imn»I 
Sw* Ätf««* 11 12 i*. ©er ÄS^^wörbeunö au* ©u* 

aefadw aefiStttaft »flpbe , wann wu cS nut jtaMaii. «nc« km 

©ceäen in glu« «wtwatiMt«. S>« f«9« •* i »»*«' 9«*»'» 3«t 

btfitmm, bog totem «üitc An 3«t W« , b« man btm S®ar« 
«3>Sä tiirtt nur aUttn niAt glaubt r fonbwn \m ^imm, «eben 

h^ »idfAeö tbun • werben baß ?nei* vS-Otte» nic^r " 5V Jr e "» 
»«am An Äbonn, bur* bie ©nabe ©Otte«, niAt w lajfen ? 

^ tüann mn- ffc ni*t äffen wollen, bte ©eeltgrett fui$ ffWPJ 
ÄS* Ämt>er 'beibigen, warum. entf*ulbtgen wtröj 
&mS wofien »i :ni*t gern etne einige ©unbe, bte wtr aewogj 

I 'S «rate sy«M äs 

SS? St naA bern Srteben gegen jebermann, unb ber ^etlgung, 
Sh2?Ä?n2iSKn^ 2>arum, weil wtrö 

°fö SEX« TSärSd»? eSi(tlcinear6ffere©anbe auf ber ganjen 
Ä 9 ^&t&M^SSl "@ot|t au* feine gernetj 
Si 'Ä?&r Sunt ? weil manö gar niebt erfennet unb t>or 
ffiW e '«ömtten wir nurbrnt lieb?n©^SS etwaöjutrauen, 

w erS ^aewifi wifwtnben offt einen bcffevnSng tbun ,alg wann 
ni*j auö bem ©laubeu gebet , tft wtym ©unbe; m* »ou« »j 



anß bann tontet ©unbe por@eegen perfprecben? S33ir fingen »o&l 
mit ber gb«ftlKben Ätrcben: £)«g uns (g<DOC allzeit tt>oll er* 
nagten, £etb unö &e\ auch woty btwafytm : 2tllem Unfall 
will # wehren, (ein £«ö (ÖU uns wibeifabim ige forflet 
für uns, *c. 2>a$ tf* »o&l gefangen , aber nid)t geglaubt ,0 
mäd)ten »trunS bei) unferm (gingen unb gefen ein wenig prüfen , 
unbunfer£er$, ©inn unb ©ebanefen , geben unb Xßanbel bagegen 
galten, eß follte jufammen fiimmen, Da$ »ir unöfelbjt baruber 
»unbern follten, Da »ir bod)t>örber ein fo groffeS SBerrf baponma* 
eben. 3n bem geftrigen Süangelio befam bie SButtcr ber Äinber 
ScbtbÜ, auf ihre unge*iemenbe fQittt, »on bem i>€rrn 3€@U 
bie 2lnt»ort t Jbr «uffet m'cbt, voae fyt bittet, 2Baö »ir auf 
unfev gingen, gefen unb 23eten t>or eine Antwort befommen mädv 
teil , ift nid)t nätbtg b*r&ufegen , fle ift oben febon auögefprecbcn. 
2)arum »erben n>ir eben fo , »ie »ir bitten , erbäret , unb »ie »ir 
glauben , fo gefd)id)t uns. ©orget ©£)££ für xrnß , fo ift ;a ba$ 
ein berrlid)er Srofh SJber »arum fe&ren n?ti- e$ bann immer fo ge* 
fd)»inbe berum ■ unb fingen »ieber aus einem anbern Sbon: Wie 
muffen unsfelbß vetforejen; voaQ tylfftmict? $as * * * unb 
toaß bergleidjen hieben , Die räglid) gehöret wetten , meto feon. @o 
»ilb »erben unfere £er$en burd) ben Unglauben; fo »erben unfere 
Stegen »erblenbet, baj* man Daß belle gid)t Deß £»angelii niebt eint 
jehen fan, unb baburd) »irb. ber Stöenfd) i>on bem geben r Daß auö 
frPS®' 9an * «ntfrembctf burd) Die Un»iffenbeit unb £drtigfeit 
fceS £er$en$\ €* »irb ja faff *ur ©cbanbe, im gemeinen Umgang, 
bei; fernem fceraff unb Arbeit, t>on ©.Ott unb fernem SBort, »om 
©lauben, pon ber Siebe Deß 9?acbffen, unb anbern griffen *m\&i 
tenjjxmß ju reben, Da »ir bod) atte^, »a$ »ir mit SBorten ober 
mit SBercfentbun , eß in bem Flamen Deß $<£ttn 3£fu tbun fol> 
S2 1, i. ®*l mm t &«*en teufen por , alß eine @ad)e, Die niemabl er; 
^rermorben, batpirbod), nad) gCoHoff. 5-^.ieJ., baö2Bort(£brifti 
reid)Hd) unter unö fotten tooljnen laffen, unb, nad) i . SMal *% A L , 
mß unteremanber ermahnen , einer ben anbetn bauen . unb, nacb 
ebr. i o.lr.24. ,untereinanber unferfelbft »abrne^men, mitreißen 
gjr £tebe unb guten SBercf en. Unb ^rtffatö , ber Die 2Baf)r&eit fei, 
&£:&**£?}!& ^ c Wer^eimtnö gegeben, ba§ , -tio nur 



jiemen, -fornrnt, ba gebet ber SRunb beffen , teaß Daß £er* tcü ift 
@trom;»e^ über, bie^ortege^ennid)tauö,unb foüfe fßbtö im Die' 
aftföf SÜ e Ä tt t>c "^°^en »abren , Da fd)iebt man J3 Ä 
®£)tteß gefjjtombe auf etltd)e ©tanbe unb g>erfonen bin , Die bamit 
um jugeben &it baben ; t>or une fd)idt eö ftcb nid)t, man fo* 1 S 
Seit, ftd) bamit cinaulaffen ; unb teaß bergleicbenunqearünbeteS 

mitintr , jurgebre gefd)rteben; eß ift mir unb einem jeben gefaat, 
W Ä 9Ut & Utt ? *? aö t>nmn «nfer ©X)tt »on un^ forbert, nem' 
ltd) fem ÜPcrt galten , liebe ttben, unb bemütbig Ceyn. maen 
»tr nur ein »enig uufer felbjt »abrnebmen, fo »trbfidjöbalb mam, 
»te wett »ir eß bierinnen gebrad)t , ob »ir einen , ober feinen W 
fang gemad)t ^aben. (gö ifi feine ©ad)e, bie man nid)t toiffen fan, 
fonbern bie gan« ^eilige ©ebrifft ift bat>on t>oll ; »erö fleißig lefen 
unb üben mag, ber nmbä er fabreu f Da% fie nid)t nur allein SSabxt 
betf , fonbern aud) ©eifl unb geben fei;. SRebrerä biereon anm* 
fubren aebte ntebt n6tbig; »er fi$ burd) »enigeö nid)t überzeugen 
»tUlaficn,»irb aud>aufmebrer$ nicbtad)ten, ber neibe, plage unb 
fcblage ftd) bann immer braio mit ftd) felber berum , mir »irb eß um feit 
neß $>aat> bteitß fcbaben,unbfeiu£era »irb aact) babei) f eineSKube unb 
Vergnügen baben, 3d) fyabß erfabren* SEBer aber ben 3»erf feines 
gebenö einfeben lernet , »arum er lebt ; »emö einmal um feine @ee/ 
ligfeit lauterlid) ju tl)un i(r; »er einmal ben ££rrn 3€fum, mit ab 
len feinen ©naben f unb ^eilö >, ©ütern , im »abren lebenbigen 
©lauben , ergreifet , ber, fageid) , »irb ge»ißt>on aü feinem WeiD , 
»Ott aU feinem Kummer unb oergeblid)en Äualen unb ©orgen ber 
Sfta&rung , »on allem gieb< lofen 9\id)ten, unb aü bergleicben elenben 
©ejeug, balblog unb befrenet, unb bagegen ben allen Um|r4nben, 
fie mögen Warnen r>aben »ie fie »oaen , nid)t nur einen getrofrert 
tiftrxtl) , fonbern aud) einen innerlid)en Rieben unb red)t feeligeö 
Vergnügen clm Unterlaß befi^ett, 

S5en3nubattbiefeön?ebe^Büb^ud)8nun betreffenb, foiü 
ben ^erauögebung beffen auf folebe Slrbeit gefeben »orbettr Die beut 



^»e>öber<TMpntn fti»«S soXmi« j v M,,a f ö :»r v "' r , ^ ' ÜP " Ul oep ^jerauögeouttg oe en aur oicoe ^roett ge e^enworoen, ote neut 
^(m^ZZ^X^S^ w ; ramml £' & mlk ^ m ® wc j juSag am meiften beliebt unb gebraucht »erben , unb bin beßioegen 
SSSÄÄSJ 91 ftf ^ oUcn Tk^ l or eine Wtt aüei ' ant)ern arbeit ' &ic ,na » »entg aebtet, abgangen, Damit nid)t 



SBarum mögen »ir bann bapon niebtö boren unb reben ? gß mSd) 
S-?*S? f 1 u n $ em r«»®W9e»etbe imgeib umfebren, »ann er von 
biefe« SBabrbettett etmaß böreit mu§ , bingegeit »ann eß an Sotten 



Pergröffert »erbett. €5 finben ficb biwmnen etlid) unb ©iebenjig 
meiflentbeilö neue gefteinte ober ©d)ad)»i^ dufter, mit ibren 3m 
gen unb S5ilber« , unb biefe fepn »ieberum in 6, ®attnnQen abat* 



«nb hoffen , ©cberj mb ^arrentbeibungen, Die gbrijten niebt ge^ 1 tbeilet , nemlicb in 7^ io^W^s^nD^ MWiTäti b^mit 

XX «lau 



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ttmtt RA befto ehtnbet barem fmben f«5tttte,<md) bter böbon &u f^et> 
CfS^ltfÄwtWtg ^abe r fo tff jeber ©attungburcbge* 

ftet worben i bamit ftcb *«$ btejcntgen , fo eben nrä mcbt fo Muffig 
fo Ä SbeÄ bcffett bebienen fömten. jtobewabei • , fo geübt, 

"en SpSflSa unnötig t>orf ommt, UW öbevfe^en Urnien , beim 

* "Ä mufÄS^I^ba^ aaerbanbgeutegtbt bte 
offt etwas, offt gar nichts oon bev heberet; , als etwan nur etn glattes 
SSSSuS 3»ifo 5 u machen gelernet 3* »ta aber foemtt tetnem 
nicht bas allergertngfte ju nahe ger-ebet tobest r bamt ba« tft mein 
©mit hier gar niebt , »eil tet) »obl »et« » bafj »tele weiter m*t* be< 
gebrett unb nötbtg t>aben r t>iele hingegen möchten gern et»a8©wiw 
liebes lernen, fehlet ihnen aber m ber ©elegenbett : £>efc»egen rauf; 
fett fie es offt entbehren, fo lieb tbnenbiefe Sirbett §u lernen fonft»& 
ie. «flun mag man eine ©act)e fo beutlicb betreiben , unb fo em* 
fältig baoonbanbeln, als man »ia, fo gebet es bomben manchen 
feemutbern fd)»er , obfebon bie ©acbe offt an ftcb felbft gan$ letebt 
ift. Unb»annmanbas,»asmangclefen,beutltcboerftebet, unbaU 
les »obl innen hat , f ommt aber an bas , »as man gelefen , ms 
«Berct juriebten, ba »ta es frenlid) offt fehlen , ba b<*«e ma« «& 
tbig, 8« fragen, »eil mancbmal eine ®acbe oerfebrt unb oerbrebt 
wirb, baf? man offt felbft nicht »ei«, wie man Damit berum gefönt; 
tuen, babureb fommt bie @ad)e ins fteefen, bafi man »eber bmter 
ober »o* Ret) mebr »eig. Unb tonnte offt ber ganzen (Sache mit etV 
nem emsigen SBort gebolffen »erben. SBetlen aber oiele ftcb mit 
bem £efen muffen begnügen laffen, unb feine mönblicbe 2m»eifung 
i)aben f tonen; barum \)abe icb, fo mel immer möglieb, mich ber€ijt; 
falt unb ©eutlicbfeit beffcffen. 3d) habe Die oben er»et)nte ®amn>, 
genorbentlicb, mit ibren n&btgen (Schriften, Söilbern unb Sögen, 
nacbeinanber gesellet. €s ift aueb jebes SOmfler ä part mit einem 
Nro. , babet) man es nennen f an , bekämet. 23ilb unb 3ug fm)ren 
mit bem SRuffer gleicben Numerum. Sttan lefe nur bie oor ber 
(grffen unb Sweoten ©attung beftnblicbe (Schifft f ba wirb man ftcb 
febon in alle ©attungen leicht ftnben fännen* 2>te £öge »erben enfc 
toeber »on auijen berein, ober oon innen binaus gesogen, »ie es ei? 
ner getoobnt , liegt nichts baran, wann fie nur nicht oerbrebt »er; 
ben, »eil bie Silber, fonberbeitlicb bie fd)wertbeiligen, febonbar* 
«acb gefteaet» £ann Der oberfte Sbeil bes 23ilbs , fo f »ie man fie 
tm Söuct) auflebet, muß allezeit gegen bem ©arn f Söaum, im Stufle? 
gen ober ©nlefen, gerietet fet>n; baoon unten nöcb einen Singer* 
geig geben rotU, SJavauf b«t mm infonberbeit bet; Denen fcb»etv 



tt)etltgett Silbern ju fct)ett, ba§ matt f!e niebt etnlefen barff , fo, »fc 

man nur benfommt ©ann »ann ber 3«g g<m* riebtig eingebogen, 

unb bas ganje SBercf auf bas befle unb fleif3igfte jugeriebt , wirb 

aber nur bas fcb»ertbeiltge Söilb um ein €cf »erbret)t , fo »irb 

nichts baraus ; es gibt j»ar »obl eine Arbeit, bas V5i\b mag oer^ 

febrtunboerbrebt»erben, »ie es »iH , aber »ei§ nicbt»as! S)arum 

muß man »obl Darauf feben , to% alles riebtig jufammett pafle. 

3m Sretten bat man ftcb aueb »ot)l in aebt ju nebmen; boet) bot 

man ba noeb oiefen föortbeil , bafi man fueben f an, ob man ftcb fct>ort 

nic^t gleicb t>arettt §u jünben »ettj. SDann man tvitt offt auf ber recb* 

ten leiten bas , »as auf ber linden fönte getretten »erben, unb 

biefes »ieber auf jener ©eiten» 2)arum ift oor bieienigen, bie ftcb 

nicht barein $u ftnben »iffen, berbefleSKatbbiefer: ®ie nebmen btö 

Modell, »elcbes fte ju macben eingeriebt, i>or ftcb , mtb tretten bie 

©cbemel, fo oiel fte jjaben , i. 2, 3. bis 4. mal bureb t auf eine <Beif 

ten, ba »irb ein jeber halb innen »erben , »as ein ober ber anbei: 

«örueb gibt, bamit bas Modell riebtig berauS fomrae. 2Bas bit 

SOlufler anbetrifft, barf man eben niebt gebenefen, als muffen fie 

gerabe fo groß beraus fommen im arbeiten , »ie fie ba auf bem9>a; 

»ier fleben* 9^einl gs fommt auf bas ©arn an , ob es fein ober 

ftaref ; nacb biefem richtet ftcb bie Sirbeit. SO?an fan aueb tt* Sog 

»ergrdffern, ober aueb ins kleine bringen, benen steinen zugeben, 

ober baoon laffen ; bas bleibt einen jeben, nacb feinem ©efaHen, frei;. 

SBan \)&tte gern manches SJlufler »eiter ausgeführt, bamit es beflo 

beffer ins ©eftebte gefallen, »ann es ber orbentlicbe gorm niebt oer* 

hinbert bätte, 9lun »irb , mit 3 5* mtb 40. (Schafft unb ©d)emelti 

*u arbeiten, ge»ig ein groffer S3ort&eil erforbert, »eilen unter bet 

fogenanten guß; Arbeit biefes bie böcbften unb fcb»erften ©attutfe 

gen fenn. 5Ber es b^ber treiben mag , ber tf)ne es. £)ann aueb 

©eftbte barunter ibren Sbeil ftnben »erben. SBeil nun unter bie* 

fen gemeinten ©attungen auch folebe $u ftnben, bie ein ^aebbenefett 

erforbern , auch im 3lrbeitenfcb»er,unb groffe «Olöbe brauchen , »el* 

ches oon Kennern ber SBebcre» »obl »irb eittgefeben »erben: @o 

barff man eben baben nicht gebenefen, als »ann man fte nur jura 

Stnfebett, ober bie £eute bamit $ut>eyiren, bergefleaet; ^ein! fon* 

bern jum arbeiten, »eil fie ertlich ju aHem ©ebraud) bienlicb; 

g»et)tensbenen, bit etwas grmtblicbes §u lernen begeben, nöttya, 

unb nöölicb; Unb2>rittens be» einer guten Suricbtung auch enblt* 

d)en noch ju machen. 3d) »ei# »obl , ba% oiele ein»enben unb 

fagen : Man treibe bie Su§* Sirbett ju boch , »eil bergletcben ^ebett 

febon oft gefeöret. Scbmdcbte aber auch babet) fragen: «Obmanbamt 

ben ießigen Seiten eine Äunf* ober ^)anb»ercf juboeb treibenfönne, 

$a man es niebt immer ne$ &öber getriebe» feben mW* ? ma* 



ja bodj fafl nidjt mcf>r sutängltcb fe^tt ; warum l)rtt man Dann im; 
mer $u Hagen ? (Suchet unb fielet man bod) täglid) was 9&ueS. 
SGBavum folite icr; bann muffig jte&en, unb meinem 9?ebem$tenfd)en 
«ic&t fo gut r als tc&fan, Dienen ? 3fts bod) mein Söeroff , t>avein 
mtcb ©-OSS gefegt @in jeber §at ja feine gret^eit. 2öer ftc|> mit 
folgen arbeiten nid)t bemühen ob« naebbenefen mag , ber fanS ia 
aud) meinetwegen unterlaffen. 3$ »erbe belegen feinen neiben. 
5)aS ift nnn gewiß^ Die ©ad)e , was es and) manchmal feon mag, 
richtet flefc offt gerabe nad) unferm £erjen. SEBte biefeS befc&affen , 
fo fernen wir auety jenes an; unb fo muß es geurt&eilet n>ert>ett r ob 
man fc&onje&enmal überzeuget, baßeSnidjtfogemepnet, toieman 
<S nimmt 

3c& möchte bod) folgen neibigen unb verfemten <Ö*enfd)en von 
©runb meines ^er^enS wmtfeben, baß fie bet> fic& felbf! einf ehrten, 
unb fugten, burd) bie ©nabe ©£)ttcS, ü)r eigen £er* rennen ju 
lernen , fte mürben bepltd) fo oiel ju t&un fmben , bau fte wenig ober 
gar feine Seit übrig Ratten , an anbere $u menben. 2md) foate balb 
ein anberS oon i&nen geb&et werben. Siber es bleibt nod) immer 
fcaSalte©prid)Wortwal)r, welches fd)on fo oielmal reben l)$ren: 
£>ag immer gern einer ein 2fug fcarum gäbe , wann nur fcer 
anber gar reines l?atte ♦ 

Sftacr) biefen gemeinten 6, ©attungen folget eine anbere 2frt, 
nemiid) 32* ©tuef oon ber fo genannten ^tn* unb SBteber; Arbeit 
34. baoonfenn i<J.fd)äffrig, unb 8« baoon fetw 20. fdjäffttg , toie 
aus ber »orangebrueften ©grifft baS mehrere $u lefen feon wirb. 
S)ann folget eine 2(rt ber netteren rot^gefrreipen puffern, Wie fte 
be» jegiger Seit vielfältig gemacht unb gebraust werben. 5utcb 
finben ftd) gerinnen atler&anb gekernte Silber , wie man fie jum 
©ebraud) nMig r)at, alS: 8. 10. 12. 16. unb 18. fcr,äfftig, unb 2. 
5>ppel;SMtfcb?23ilber, nebft einer beutlicbenSinwetfung, wie ein 
jeber bte£oppel^eMfcb;$8Uberfelbft auffegen, unb, na$ beheben, 
*u aKerjjanb 23eranberung perfegen fan. £abet) fielen aud) 2.23U; 
ber auf ©araa^rt , 8. glagel auf einen Sörucb , eines 24. unb baS 
anbere 32. fcbaffrig,nebjt t&ren baju gefangen Sögen unb Seilten, 
ri ÜO K n fet ®*fffr*8* > ^nten gefeget r unb gejeiget worben, wie 
m btefe : Stet 3ug Perfegen, unb falben 2Srüd)en teilen laffen. 
5)efigretc^en aueb baä 23tlb. SBie ftcb biefe Sog unb Silber m aUer; 
t>an& Jtrbett jert^etlen laflTen, fan in einer fo furjen ©ebriift un< 
mogltcb gejetget werben, bann beS ©Treibens babe^oielfennmöfte, 
unb würbe bod) manchem , efc er folc^e Arbeit fe|b(tmac^t,bie@acbe 
«tebt fapltd) Jonbern burc^> baS oiele wet'ttänfftige ©ebreiben , unb 
ffftmaltgeS ^Bteber&olen einerlei; ^eben, nur »erbrießlich gemadyt 
»erben. 3c^ fabe in SBa^eit nichts galten ;betttlic^er nn\> ein^ 



glttger fcabetS ntc^t geben fo"nnen , tef; Uttt es fonjl gern getban* 
©n ieber neunte eSnurmttememfolcOen^erjen, wieeS gegeben; unb 
wer es gebrauchen fan unb mag, ber wirbauc^ ftnben , %k bemalft 
fm ; nur eine Übung wirb t>w er forbert , bie wirb in ber ganzen ©a; 
c^e bie befre ©tenfte tt)un , bann ofme biefelbe ift atfeS 9ieben unb 
©ebretben vergebens. €S wdre leiebt gewefen , baS 2Beref lein mit 
mebr als noer, fo oiel duftem, Sögen unb Silbern, äuoergrafiern, 
wannmanme^t, wie oben fd)ongebad)t, bepbieferanfcaltenbenW 
renSettbteftoftengefcbeuet&atte. Unb woju bienete es ? Schweiß 
gewiß, werbaS, was t)ier anzutreffen, burc^arbeiten mag, ber wirb 
auef) fattfamcS Vergnügen barinnen finben. 

SBaS nun fd)ließlic^en ben Urfprung, Sdtertrmm unb Wn* 
|en beS 2Bebeiv£anbwercfS,aud) wietjacb^nOt^igeS bemSWenfcft? 
liefen ©efcblec^t feo , anbetrifft , wiU (ner übergeben. ?33er bte 
@acr;e nur ein wenig einfielet, unb bie-OrbnungbeS weifen ®d)6pf> 
ferS betrauten mag, ber wirb fid) »on felbjl befebeiben, bau bas, 
was €r gemacht unb georbnet , fe^r gut fer> ©enen unbilliaen 
^anbwercfS; unb anbern ©Ottern werbe ic^ boc^ nic^t genug ant; 
Worten fönnen. 

©ottten geiler mit untergelaufen feon, fo Wtlre eSnid)tau$ 
^ac^laffigfeit, fonbernauS Überfein unb SRenfd)lic&er ©c^wacb^ 
tyeit gegeben. SSSeil beßwegen niebt ju wunbern , wann etwamt 
in einem fo greifen fd)Wert^eiligen Jöilb ein ©tein, ober in einem 
Sug ein ©tric^lein, ober unter fo oiel taufenb^uneten einer unrecht 
gefegt ober auSgelaffen, bann ein folc^cS SBilb fielet man ja aebew 
mal an, betrachtet eS ganj genau , unb wirb bod) eines folgen ge^ 
lerS manchmal nic^t gewahr , bis eS in bie Arbeit fommt. ©eß* 
wegen fyabe einen jeben , bem etwas oorfommen follte , bien^ 
freunbli<| bitten woüen, ba$ er folgen ge()ierauS £iebe uberfeben 
unb beffern möge. 

2)er £(£2K$tt unfer ©«OSSfco, wieooe aaeS, alfo and) oor 
biefeS , gelobet , geliebet unb gepreifet. ®er lege aueb auf baS ge* 
ringe S^ercflein feinen ©öttlicben ©eegen ; bann toaS €r feegnet, 
baS i(t unb bleibet gefeegnet ewiglid). 2>erfeegne bann aueb bem 
^)errn Verleger feinen gleiß unb 3ttui)e, bie €ran biefeS SBercflein 
gewenbet, unb erfege bte aufgelauffene ^o|!en mit reichem ©eegen. 
^Beleben auc^ aKen i'ieb()abern,^eifremunb©efeUen, oonobenl)erab, 
oon bem ©eber alles ©uten, oon^erjen anwonfd)et 



©efa>ne&en ju .Onol^aa), 
^en26, Juiü, 1740. 



©W Autor. 



S35<« 



ett 'totem 3«3r fo tnber£r&mmgmtt tfc WÜß*- l *• @!#' 
lemi>crfe^nn)ovt>en,fo^efol^ett«^t9Wer,fammtt>em 

^eÄ 

t$t, unb »eil fte ftc& fajt $u aUe;t ^genfctycfen , unb man wtfl 



befanbt 

3ugNro. is 



A. 



B. 



ettte Stnfa fliimg & ö & m f f ^ m M f e ^ e ^ et g ug angefangen wirb , 
es mag bk SCrbett^oc^ ober tiic£»er fepn, tm Anfang 7. 8- 9. 10. unb 
me&r , fe breit matt bte ©nfaffung fabelt will , auf eine ©etten, tt>te bet> 
bem 25ud)fraben A. gejeic&net , am ©tbeabcr , hiebet) t>em2öud)fta* 
\>m B. Ste^int&eilnng muß bdbty wo&l in ac|t genommen werben. 

i«P 8MID Nro. 35. 3. 



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2.ta. ©wfefS^eil.mußgtjtnt« y« 
' - «8? ?a&«n gerid>t« ftpn. T 

SBetl oben in ber Söorrebe fdjon ttäa$ ba&on gebaut, ba§ bte igegen ber gaben w&len, fofangeidj benbem Setger* Singer, wo bte 



fc&Wert&eiligen Sötlber ni<t>t »etfei)rt ober oerbre&t werben b6rf> 
fen, fonbern ber obere g&eilf too ber Numerus flehet, adejett gegen 
bem ©arn^attm muß gerichtet fenn i ©eßtoegen fcabe M S8tlD mit 
Nro. 3 5. ^ergeftellet, bamit man e^ im ©ejtcfyte p unb befto e^enber 
fe^en unb mercfen fan , »0 man anfangen jef)len unb einlefen muß. 
©njeber, ber fic^ hierein nicfet in ftnben toetß , ber mercfe nurr 
ob er geroo&nt , mit ber rechten ober lincfen ^anb ba$ 23tlb ein^ 
julefen ; ob er geroo&nt , »om ©arn?S3aum gegen ber Stötn tyat 
ein r ober oon ber 2aben gegen bem @arn>23aum tjerauö ju je^ 
len , bann totrb eß i^m balb beutlic^» werben. §♦ C» 3c^ gebraut 
c^e &i*r$u meine rechte ^£>anb , unb bin gewohnt , t>om ©arn^aum 



$nf)\i .ftttyt, an ju seilen r unb fage:€ine genommen, eine leer, 4. 
genommen , eine leer, 3, genommen, 3- l*et, unb fo weiter. 3(1 abtt 
einer gewönnet, oon innen &erau$ $u seilen, fo fängt er au beo bem^et* 
ger#8in0er,wo bie ga^l 2. flehet, unb fagt: ©neleer, eine genommen, 
4. leer, eine genommen, 4. leer, jc. 355er aber t>k lincf e £anb gebraucht, 
unb^lettJon auffen ^tnein gegen ber gaben, berfängtan, wobtega^l 
3,(te^et, unb fagt: Sine leer, eine genommen, j.leer,Jc S3on innen 
^erauö fängt man <m, wo bte ga^l 4. flehet , unb fagt : 3 . leer , eine ge* 
nommen,ic + SBerbtefen einfältigen Unterricht nßt^tg, unbbaraufad)t 
tyatt berwirbeöfd>onetr(te^niWtee$gemet)net* ©njeber gebraut 
c^eeiSju feinem Söejlen» 



isim H mm 





it Hcftr® SfcMPr uni> ktfükn 





mShuSSK* ^««"ä gebracht fcorben , wirb 
»cnmtf^iiu&t mir allem freuen SBeifiew unb ©efek 
Im bes alt; berühmte» rPebet^ÄrtÄcrfö rS«' 
bern an* melen 2iebbabem Der 'ÄS? Ä 

ffflSSffÄt^ ««(s«nbgr«T *«rV#rbe" 

eSSXS #^2^^^' Dörmt,1c fic &' nad > belieben , 
Sä nZSSS' unl) fllf0 cmrm «**** 9leicb beutlicb Dar 

LnÄÄÄ'^ ^«ögcn laßen mmj : Sie Wttabme 
»nö Wutts aber wirb mir m gfcebrer ' 5 n erfennen geben" ° 



eflfene- 



ümMI^^c ?* ^ fe @ e »^n^etr aber ift e$ , reibet ! btv 
Mififä^J&J^VtatöW t W fit einige ttrofeS 

Swr* Ä tt öebrauc^e», unb mit ü)rer Strbeit unfer funblitneS 
EÄ^ ec ? tt T Un i 5tcr i tt : S*im wir ben et|!enölief in^eÄ; 

W Krfa* @p lana »ir itfw, tf feow tfröfeR obirX 



\a& SÄhfÄ' f S »«£««*«?* «m Soft, o» jnr legten 

SafekSucJ^r, «gerieten, jc. fo oon bem SBeber mit JBilbern. 
piumteercf nnb gtguren gemordet werben , an, 3n ber Äircben 
bebeefer man auch Sauf;©rem nnb ttftar mit weiffer £einwanb; 
ber 9mftcr trjtot ein weifie* £bor<£emb , welcbeö »orbero bureb 
Des jJBeberS £anb gegangen. 23auer, Bürger unb ©olbar Um 
nen . folAe mcbtenrratben. 3n ©umma, mann m Eeinwanb gam 
jerberber, nnb jn niebfö mebr fan gebranebef werben, fo wirb er(f 
ba$ feftönfte gkpier baxm gemacbet, mit meiern ber Sftenfcb, 
t>ermrtte!figegofienerS5n0|fabennnb frer2>rucfer;Sarbe, anebgeber 
unD£mten,bnrchbiegan$ei8$eltgletebfam rebenfam SBefcnberä 
wer gerettet biefeö aüm ber 2Bebereo S3e^t|fenen ju einem grof* 
fen JJnbm, $a$ unfer £e»Janb felbfJen be» feiner ©eburt am erpen 
m 2ßmbeln gemicfelt, unb tmit in eine Grippe, auch ben feiner 
Söegräbnug in ©rab^uc^er geleget »orben. 

93ott im Slffertbum biefeö faff o^nentbeftrli^en ^anbtrerrf« 
tonnte man tt)obl mehr al$ einen S5ogenfc^itiben, menne^ nic^t fo bte 
rae, 'l en t. w ^ cn ' *>a$ e$f$on feinen Urfprung t>on Anfang ber SÖ5eIt 
ner fyabe. ^eboefc miö icb nur etwaö merigeö anfuhren. 3m 2. 
»»* SWof. im ssften ^pifei wirb bc^ Sfbalwbe gebaebr , ©^)tt 
XXX W>e 



fitöe fem £<t$ «fallet ju föneiben, *u tourcten, |u (riefen i unbju 
weben. 3a im i. 33u# ber gftronic* im 4ten Äapttcl, unb be|fen 
2ifte»5öecör wirb ber geinenroeber unbüjveö ©efcole^tö gar mit 
Slamer? gebaut, ba e$ i)etjjt : Die Äinfrec aber 0da , te9 
©obrts lufca, waten : i£t , bet Vattct £ed?a, fcaeöa, oet 
Dattet macefa , itr* fcte #:eunt>fcbaff t <>et £etnen«>ebet: unter 
bem Aaufe 2fsbea. 9W weniger toufte aud) i^uram 2tbif, bett 
ber Sftnig *u Soro bem (galomoni aid einen fünftlicfjen Sttei(fer 
*um S8au be$ SempelS uberfötcfte , in ©eibett unb geilten ju ar/ 
betten, tote im 2. 23ud) ber pronicf im zten Kapitel r ir. 14» 5« b* 
fem äiob gebeutet au# su feiner 3eit fd)on btefe^ £anbroerc?$, 
gap. 7. t. 6. mit feieren SBorten : tTTetne £age ftnb leichter 
baty'n geflogen , öann ein PPebet>0pul ; unb £töfia$ be$ ob> 
geriffenen 2Beber*8aben$ r wann er gap. 38. #. 12. fpric&t : 3<t> 
retffe mein Äeben ab, wie tin VOtbet. 

Sebod), wag f)ilfft e$ bem SBenfctyen , wann er feinen ©tattö, 
tarnen unb Sprofefjton nod) fo weit aus bem grauen 5llrertt)um t)er 
beweifen fan , anbei) fonfren nictytö tauget r unb fein #er§ $u aßen 
83$fen geneiget tfr ? (£S ift beranacfc bejfer f ein reines ©ewijfen, 
alSolme bajfelbepiel wiffeu. 

SWein 93ort)aben ifr injwifdjen audj nict)t , ba$ 2Beber<#anb* 
wert! Por anbern empor ju t>eben , unb t)erauS §u preifen , ob eg 
fßon Por Pielett bcn 23or$ug &at. 3$ lafle jebes in feinen SBür* 



ben. teilen e$ aber bie Gelegenheit alfo gegeben , unb i<$ 1 §um 
23et)uf unb 3Ru§en ber bemfelben §ugetr)anen Sfteiftern , ©efeüeu 
unb 2ernenben f naä) reiffer Überlegung , bkfc$ 33ud) auf meine 
Soften, unb barbeo gehabter pteler 9ftät)e , $um 2)rucf beförbert; 
2llfo t>abe nic&t gar unterlafen Wnnen , foh>ot)l etwaö »on tbrem 
5llter unb^ußen §u gebencfen , alö auc^ bie ©etoifpm^lofe ©patter 
beffelben §u jlraffen , mit ange^ngten t)erjliet)en tJBunfct) f b«§ 
©-Ott biefeö unb alle anbcre ^anbmercfer feegnen , unb alfo btw 
benen molle , t*a% fie ft$ mit tbrer {xlnbe Arbeit reicher) , atifxt) 
aber bod> et)rlict) , nd^ren, unb jur 9*ott)burfft Perforgen ntiJgm» 
€r gebe u)nenauci) bep ii)rer Arbeit gkt)ri(tlici)e unb gottfeelige &e* 
banden , auf ba% fte t?on Sag $u Sag im gut)rijrentt)um met)r er^ 
ba\xtt, im ©uten geubet , unb nad) btefem müi)efe(igen£ebenpr 
eioigen iHu^e unb greube erhalten werben mögen. £)a$ tpönf^et 
unb t)offet mit allen $t)rtjium Uebt)abenben ©eelen 



©efc&rie&enju @a)»ai)aa) im i74ojlen 3<tbr» 
Da t>a$ Dritte Jubiiaeum oon €rfmt>ung Ocr 
€0len S3ud)0rutfer^unfi eclebriret wor/ 
Pen. 



©er SSevW. 



*»««fr 4N^«>e^4tf9fr4e^^9fr<»^4m>^:90>«6»fr<4«^49!d»^^ **»•• 




£ini6.fa)arTti0eö 2)Zujter r gefteint unO i3roa)(B. 
16. ©tuet ao. faWttge seftcitite üÄujler. 



Pag. 1. 14. ©tuet ic. fd>dffttge fDlufler , ne&fttfjren Silbern unb Sögen 

Pag. 17. " 

Pag, 18. 

Pag. 36. 
Pag. 53. 

Pag. 54. 
Pag. 69. 

Pag. 7*. 
Pag. 8j, 



i*. ®tucf 25. fötffftig ©ejteinte. 

£)iejbgcnannten5ifa)fci)uppc« mit ©treiffe». 

ia^©tucf 30. febafftige Scictjnungen. 

S. ©tuef 35. ©deitjige. 

8. ©tu* 40. fd)dfftigegejteinte SÄuffer. 

3». ©tu* vonber^m'unbSßieber^rbeit, fammt it)ren Silbern, 



Pag. 94. Sie refb^eflreifften tWujler mit ir)ren föilbem. 

Pag. 98. SlDerbanO geftetnte föilber. 

Pag. 99- <SinS)oppel^elIifct)^a5ilb jerlegtr unb öngemiefen, wemanfol«! 
0)e ju allem ®e&raucf) fclbft fegen unO »eranOernfan , aua) 
wie bie S)amajl?l8il0er fttp oertbeilen lajfen. 

Pag. 200. €in 24. fa)4fftiger 3ug f 8. Slügel auf einen 83r«<^ in Ernten 
gefeit, unb ge;eiget, m jta) fola)e 2irt 3na au Ufon ®vto 
<btn tpeilen Tafien. | 



di« 



£ter folge« 14. @tttcf 1 5. fd)<Sffttge Sirbett r fte fitiD alle mit Nro. 
i,2.biö 14. tnber.OrbttUttg gesegnet f unb »erben jcber Gattung 
wfonberbettib« Silber unb Söge, aucborbentHcbnumerirt, Dorati; 
gefegt , toon ber erfreu 1 5. febä jfttgen ©artung an bis jur 40. fcbäfftt; 
nett, alfobaß bergugNro. 1. gebär t $u bem Modell Nro. 1., unb fo 
auet) mttbenen23tlbern. 3)ag$8tlbNro.2j. ober wa$e$ »oreine^abl 
fepn mag, unbbergug unb Modell 25. gehören aufammen , unb fo 
fcuret) alle gefreinte Sirbett burd). 9tur ijt btefeS iool)l $u merefen, 
frag matt manchmal mit einem 23tlb 2» 3. 4. ober mebr 3«g machen 
Un ; $. £. mitbem SStlb Nro. 25. mad)t man bte 5. 3«g r nemltd) bi$ 
Nro. 29. , unbi|r alfonicbtn$tr)ig,baßmanbem23iIbfo wel Turnern 
&e»fef t r fo wel man Sog mit maebtr fonbern mm mag t>on benen 
saugen mac&em melden man roiu* , fo fuebt man allezeit NB. ba$ 
3Btlbbet)Nro.2s»biö29. f unbfo laufftber Numerus mit ben Sögen 
fort. JDief^ l)at man bep allen Söilbern f toomit mebr «1$ tin 3«g ge; 
ma^twirbr in aebt $u nehmen, £atetn3ug ä part einen £ritt nfc 
tbig r fo fotyt er gleid) babet). SEBetl aber mit biefen bren erftett ftiU 
t>ern aUegletcr)tbeiltge3üge, fotoobl bte im 23ucb t>on Nro. i.bte 
Nro. 8» 1 Alfo mtd) unjäblig siel anbere, bieni^t «tbtefemSBuct) fre* 



Jen, Knnengemac^troerben, folafst mannet) ibren 3. ^umern bt> 
Mm unb fretgt mcbtbarait, »eil man feine fi^S*RSe»S 
gug mtt benen * pStlbern f tonen geraaebt roerbeÄ , be freien fa fon 
bern manbrauebtö eben fallen gemeinen is.fäMtS£S^ 
genabeltem ^f^mim^vmdm t U^m^S 
Nro. 2. emerlen Modell geben , aber nicr)t emerlen ©nbunb , fonbertt 
? ro ö 1, -fP^ff 1 ? »«ag"eD««cWteB, unb Nro. 2. benfbgenann' 
g^««^«»^» J«'«« f "»««»«Weit» roelcbenmanrola: ©aö 
»tlbNro.3.gtbtebenbte5(rbett,tt)teNro. 1., mir wirb es *u benen 
3ugengebrauci)tr bte *>erfcettenroerben muffen : gegt man aber biefeö 
SBtlb Nro. 3. auf, fo barjf manS niebt t>ertretten , fonbern tritt es 
orbentltcbnacbbemSug. mt biefen sroen erfreu Söilbew maebtmati 
DteSugNro. 1.2.5. ö.unb7., unb mit bem §8ilbNro.3. maebtman 
bte^ug Nro. 3. 4 . unb 8. Sttit bem §8ilb Nro. amachtmanbie *.3öa 
üonNro.9. biö 13. 5)agS3tlb,3uaunb Modell Nro. i 4 .,roieoben 
fd)on ge$etget , gehören jufammen. Nro. 1 5, ifi 1 <s. föäffttg, gefreint 
unb broeben ; eöifrbergug unb baöSöilb aucr) orbentlid) numerirt, 
»te fte sufammen geboren. ^>ier folgen alfo bie Silber unb 3öge in 
ber ,Or&mjng$ttbtefer erjlen ©attung. 



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>wc& t>a(t 6,siüaef unfc t>te 2. innew ein jetw s$\w\* 2t 2 






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_Vsi ti^geff einten SBuf*««» nemlicl) 5 ♦ ©tnd ©lei^t^iltgc, unb 
^5§F 11. @tutf fcb,tt>er ^eilige > iwt> ftn&, gletrJ) ber erfren 
15. fcfxSflftigen^attung, oonNro. id. feto 31. aucf> ©rbentlicb nume- 
rirt ,mie bereite in ber etilen ©attung beutlidj geseiget tt>ort)en r olfo 
!><$ baö SBilb Nro. 23. gug unb SWobea Nro. 23,, ober roaS eöoor 
cinega^l femi mag , $ufammen ge&oren. 2)amit man e$ aber in bie* 
fer unb formten Gattungen ntc&t fo offt roteberfjolen t>arff , ma$t 
man ftcb, bie S3efrJ)reibung ber er jten ©attung etwag bef anM t fo wer* 
Jen fid) r)offent!ic& attet) Ungeübte in allen Gattungen barein ftnben 
formen f ttwl23tö>» SugunbSttobeU nutzten Turnern allezeit §11; 



faMmenpalfen muffen, NB. Sßann aber mit einem 5$ilbmcftral$ iQ 
em3uggemad&twirN fofoa, um mehrerer ©entlief ettnrtöen, fei* lö 
bigem RJilD etroaS ©grifft beogefe|et »erben, SRit biefen 3. 83il* 
bern Nro. 16. i7,unt>20. |>at e$ eben fcie SÖettanbnij , tote tnberer* 
Jen ©attung mit Nro. 1. 2. 3. , fobafjNro. i<s.un& 17. emerien3Ro* 
bell, aber ntc&tetnerleo©nbmd> geben, wie bie ©grifft, fo benett 3. 
SBtlbernbeogefeget, geiget, unb tonnen mit biefen Silbern, Nro. rf. 
17. unb 20., aae £ug , bie feinen fütteren Sr>etl b,aben , aueb auf* 
ferbem §8u$ gemalt werben. «Run folgen alfo bie Silber unb 
3ug ju btefer$roepten ©attung in ir;rer,Ovbmmg. 



SBilbNro.id. 


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SRit tiefem 5Mb »erben t>k 4. S)erfogett<mnte3tt>ißer*(Eiö' 

3ög, Nro. 16. bis 19. gemaa)Mft bwitb. 

Jber fogenannte Sftf lafj ober ge# 

(Irciteginbunb; fanau^ju aüett 

S(eta)tbeinflen Sögen, fonia)t in 

itefem 93uö) (ieben , gebraust 

»erben. 

SBUbNro.23. 



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Sögen, fo »ertrettat »erben 
muffen : SOBirO aber biefeö auf« 
gelegt , Uitt man <i nur naa> 
bem Suß» «nb »irö ber 3«9 
Nro. 20. mitgemaa)t. 

58ilbNro.2y.btÖ29. 



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2. Sögen, Nro. 2i.ttnb2&. 



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(^erfolgen n.©tucf 30. fcbafftige$ftu|ter 6« 4fen©attung , t>on Nro. 48, 6iö rt./ 
I unb bat einieber3ug fein eigen 9}ilb. SBo ein Sritt notbig, (lebet er gleicb babe»/ 
/«i/ unb wie jtejufammen gelten, i|tobenin ber »efebreibung ber ertfen ©aftung beut* 
licb.angemercfet, tag alfo b««r überhaupt ju erinnern niebt* nötbig , auffer 6ep Nro. f 7. mit» 
5-9., »eil fciefelben eine (Einfügung baten, bie äpa« gejogen, fo muß bie (Eintbeilung Da&ep 
roopl in aebt genommen werten, 

©en Nro. f7- §ietef man aufbetten 2. «uffern Sr&coen ein55retf»iel, wie bep bem 3ug 
Nro. f 7. öoran gefegt, e* mag bernacb ein balb* ober ganje* Viertel breit gejogen werben, liegt 
Ui baran, nur bog man am <Enbe in ©eroieten aud) alfo jiebet, unb im äujfern 35rucb aufijö* 



niebt* baran, nui uap iiran am vtiiue m »oeroieren aua) ai|o j«epet, uno im aunern 5örucn aurijo* 
ret. Unb wann bie (Einfaffung nad> belieben breit genug gejogen, fo jie&et man ben3ug 
Nro. 17. &i* jur le&ten Sinfaflung. SRur i(t ju meref: en, bag man im 3ug niebt aufboren barf, wo 
manroilf, fonberiiber3ugmug au<?gejogen werben bi* auf bat legte ©teinlein, woeingroffer 
Punft . barauf ftebet,ba* bleibet weg,bamit ber 3ug auf bem Sßrucb aufbort, wo man eorn ange* 
fangen , bann jie&ef man bie «Einfafiung , unb fo t ommt bie Slrbeit fein auf einer ©eiten berau* 

mt> Nro. 48. fStlb Nro. 49. 



wteflufberanbern, unb wa« bfer im <Einjie&en mtgemerefet, tnug aueb im Sretten in aebt » 4 
genommen werben , bann wirb fieb bit «pro&e baoon jeigen. » 5t 

SBenNro. r9 .i(t bie Sinfaffung auf benen 2. mittlem «Brucben gejogen, unb weil man 
aueb ba ntebt bep einem /eben ©tricblein aufboren barf,fo bat man fokbe öoneinanber gerodet, 
unb auf ben erflen Xfjeil bie 3abl 1. , unb auf ben anbern Sbeil bie 3abl 2. gefegt, unb wann ber 
erfle i&eil, wo bte 5at>t 1. ftebet,gejogen,unb bie «Einfaflimg niebt breit genug, fo jiebet man aud) 
ben Sr>eil, , Ko bte 3a&l 2. barauf ffebet ; will man« nod) breiter jie&en, fo Jiebet man immer ben 
jwepten Sbeilganj , wie er ba flehet, fo offt man* notbig bat, unb wann bie (Einfafiutig breit ge< 
nug, fo nimmt man ben 3ug 5-9. , unb jiebet 6i* j ut u&ten (Einfügung ; unb wann man ben 3ug 
ba* le&temal $te&et,fo lagt man and) bai ©teinlein, wo ber Punft ♦ ff cfjet, weg, bann e* mug alfo 
fepn. 2Betl imSJnfang neben ber (Einfaffung auf benen 2. innern$Brud)en nur 4. ©tricblein ffe* 
r;en, alfo mug e* aud) am €nbe neben ber (Einfügung fepn; bie €infaffung wirb am €nb gejo* 
gen,wieim2lnfang. ©erSritt jur3lrbeitunb€infaffung)tebett)abcp, unb mug ba*, toai 
bepm Sinjicben ju erinnern nötbig, aueb im Sretten wohl in aebt genommen werben, öter fol; 
gen bie Silber unb 3üg in ibre* Drbnung. 

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I 3 /Ia?K™Ä btS72. €$tftburc& enem ebettgemqc&t werben; unbbte geübte ©mnen&aben,>ten>et* (V 

?%»mw «^ Sren* ffSäffibk a^efienW ober ftmal ja machen, benSng orterrt U* eimurtcbten, tagte*» 
M^^l^lr^cl n Zl n JrTSf^lV.\mb fine^acbe bei* auf einer ©eiien&erau* fommt, rate auf ber anbern r unbalfo 

baS9Wtf)tge , of)ne tt>cttld«ffttge Söcrfcfjrifft r ju beobachten »tfien. 

£ter folgen bieföil&er un& Sag in ü>er .Orbnung, 



Ä , normal äße* fo genau »u ftnebevbolen, unb wwfgjK 
foofftüonttbringem ^irwÄ«»»atftt>o|ljteinltd) S«f mner»rfo^ 
bCTli*6ept»eneng»«|lernF bteeme©nfajjung&aben, boc&»WC&, 

3$ilbNro.66. 



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löte eilten 2 4 .€tücf feon i6.fd)äfttg. 2>ie anbern 8. 
r - ©tuet aber 20. fci)äjftig. Sitte bm unb »ieber eingebogen 
iinfaetretten. €$ tjt ein jebeS SBilb unt) SRufter mit einem SB«** 
ftaben be»td>nctf fo»cbi bie 16. alö 20. febäftigen. m*Jt*£ 
ial 8:!b mit bem 23ud)jraben A unb bat Sttujter mit hm toufa 
ftaben A iaftemüffl aebären. NB. £>aä €m§ige mit bem 58ud)fta? 
ten X wirb auf eine (Seiten gej^tt! unb getieften- 

2Bie biefe Arbeit gefrellet , »trb em jeperren icib{Tf« W «*/ 
terfebeiben »iffen , bann bie «Sttufter , fo jimUd) in£ £ud) fallen , unc 
meßt »eit überbinben , wie baö mit bem 23ud)fraben Lunb ber* 
gleiten , b*rf?en nid)t gar fu bttfegefWIet »erben; bmgegen bte 
anbern, fo nid)t inö Sud) folfen , unb »eit nbevbmben, »te ba£ mit 
bem Sßucbftaben CKN.unb unter ben 20. fd^fftigen mtt G be* 
widmet, bie muffen etmaö biefe gefrellet »erben, fonft »erben fie 
tänglicbt , unb bef emmen feinen gernn Steilen einige md;t beut; 



\\<&m ©eftebte faden, fcmmtbo&er ,ba£ fte im ^ebneiben in etvo^ 
»<rg überfein »orben , unb jef im £>vud nid)t fo auffallen, »ie u ' 
man geboffet , »eilen bie £imen §u gvob , unb bie Statteten $u bnn* 
der unb $u Hein ; babero »üb baeSBetffe, fo bie germ *>©r(rellen 
foll,»te ben bem SBud)ftaben L ju feben , burd) bie fiarden Einien 
bundel unb futjler ; bod) ift bem 23ilb unb ber Arbeit , bie barnad) 
aeraaebt »üb , baburd) ntd)tö benemmen. Sic meijren t>on biefet 
Gattung »erben $um «leiben, ober sufteliifd) gebraucht r ba 
nimmt man einen ©olb^gelben,©ilber#farben,(d)»at5en ober an* 
farbigen Bettel, unb SBeiffeö jum gintrag. 2>er ©ebraud) 
unb föerdriberung bergarben bleiben, »ieaüejeitretneniiebenju 
feinem Gefallen mcM gefegt £ter folge« k Ma iwr ita 
fcrbnung. NB. feilen «ntö btefen »^«».^ÄJ™»^»^ 
Dat man barauf ju feben r befc tas Crft e lerne MMott« 
l &ilb als im Staffier , H$ anber CLbat bte 34» 2. unb ba* jte bie 
SabJ 3. un&feget)t$ richtig. 



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i beS SJ3tl£> fo roo&l als baS $ftufler , rote fte jufaramen geboten, 

mit einem Söucfyftaben be$etd)net, roie oben in ber Söefdjretbung 

über oen KJ.jtyäffttgen Silbern angemercf et roorben. <£S femt btefeS 8. 

auöerlefene Sötlber, nur baS mit bem $8u#jiaben B. tfl im ®#net* 

ben in tttoaö oerfe&en roorben , M e$ im iölufrer ni#t fo ausfällt; 

rote es femt foC i »eilen ba bas SSSetfle bett SRobel m\Mtt t bie 2t* 



nten aber §u grob gefdjnttten , unb bte ^Muteten $u Fletn. ©arum 
flehet e$ buncfel unb ftnfjer. 2>e$roegen aber rotrb ber Streit t bte 
barnad) gemacht roirb , ntcfct ba$ mtnbefte benommen, £ann btefe 
richtet fld> mc^fc nad) bem ©c&nttt , fonbern na$ bem ©arn; unb 
roann im arbeiten gletfj angeroenbet r .rote ben allen erforbert 
roirb, fo werben fte alle gerotjjf$o , n f utto nac^ jebes Vergnügen» 
ausfallen. 



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!<*er folget tint Stt't »Ott geflreifftett puffern; »eilen aber 

Die ©triff auf ©egenfcbufc gemalt wcrDen» unD alfooon 

. - anDern arbeiten ätmltcr; abgeben » fo |>at>e fcefjwegett eine 

für« Anleitung ooran fegen wollen, Damit ftd> auch Diejenigen, 

welchen Diefe Arbeit gar nicht befanbt, in etwaö Darein ftnben ttnt 

iten ©er Bettel wirb meif*entt)etlö oon weifcgebldchtem ©arn 

aemacht , *u Denen ©trtffen aber roivD entweber rotb Sörcf ifcfy» ober 

blau , oDer fchtoar* $8aum»oaen>@arn eingetragen. -JÜ^an mad)t 

auch gan& blaue , ©tlber<farbe , fchwar« nnb anDerfarbige ^ettel, 

SStAfc«di 5« tonen ©trtffcn eingetragen, ©te ^er<Srtberuttg 

Der Sarben » fowobl im gettel als ©ntrag , bleibt Denen gteb^em 

^eimaefteUt. ©er Settel $u Diefcr Arbeit Darf auch nicht btcf , foju 

Lrn nur roie ein ganj fcblechteS Such geflellet werben , Damit bte 

«Streifen fein fchön beef cn , unD nicht claffen. ©er ©attunget Dte* 

fer Ätt fetm funfferlen, welche aber im ©chneiben, wiberiöer; 

würben r au$ber.OrDnung gebracht, »nb untereinanDer gemmget 

»orben. UnD »eil e$ nunmehr alfo gefebnttten , unD ntcf>t fo leteijt 

fan aeanbert »erben , fo habe folchcS gelaffcn , unb einen jebmfo* 

wohuufammen gefegten groffen als einfachen «einen ©triff »rat et* 

«etn 25ttcb,flaben , bamit man ihn nennen fan , bezeichnet. £>J er; 

fte ©attung,fo mit Denen 58nc!)fiaben c d c unb f bejetc^net , tf* 

12. fcbäffttg» auf ein ©eiten eingebogen. ©te ate, fo mit aimb 

bbejeichnet, ift 1 3. f^Pig,^tn unD »teber eingesogen. ©te^te 

@attung,fomttk mnopqr f tunbubemercfet,tfU4«fw 

tig, auf eine ©eiten gesogen. ©ie 4te, fo mit i unb 1 belichtet, 

tftaueb 24.fc^af tig, aber hin unb »ieber eingebogen, ©te ste m? 

tlntg. fo mit g unb h bezeichnet, tf* 26. fchäfftig, hin unb »ieber eittje* 

»aen. ©ie Söilber hingegen habe tet) , fo, wie fte Da flehen , o>n 

Nro. 1. btö 28. einem jeben cineSahl ub*rgefegct»unb ebenbte gaji, 

fo über bem 23UD flehet , if* Dem ©triff, ju welkem e$ gehöret , uw 

Jergcfcgt werben, alfo ba&ba$ä3ilb, »obte3a&l 14. Drüber, wb 



bev ©triff, wo bte 3a# 14. Drunter flehet, §ufammen gehör*«» unb n/i 
fo mit aUcn. 3n benen groffen sufammen gefegten ©trtffen , tvie " 
ben o t unb u au fernen , hat man nur ein 3al)l gefegt , weil auf ben* 
Den ©eiten einerlei) Arbeit ift. 3. €. 3ch mache Den ©triff mit Dem 
23ucbflaben u, warum flehet Dann nur Die gabj 12. unb 13. brun* 
ter ? 2lnt»ort : 2Beil Der ©triff , Wo Die 3a(;l 12. (lebet, unD Der 
ge^tc einerlen Arbeit fepn , fo t)at man weiter fein anber 23ilb, m 
Da^mit bergar;l 12., nätr;ig,unb Daö r;atman in allen gufammengw 
fegten in Slcr;t ju nehmen, g^tn ift noer; Daö 9tftl)igfre , nemlicb.ett 
wie Diefe Arbeit getretten , anjumerefen. §u einer jeben ©egen* 
fcr;U^ Arbeit, fte mag gleict) r;ocö ober nieber , auf eine ©eiten, ober 
r;in mb wteber eingejogen , bie 3af;l ber ©ch4fft mag gleich. , ober 
ungleid),i2. 13. 1$, 18. 19. ober 24.fd)äfftigfepn, gilt beöbe$gleur) f 
§u einer itbm folgen Arbeit mu§ man 2. Sud) * ©cbemmel baben r 
btefe feon unter benen ?Öilbern mit ber gabl 1. unb 18. bezeichnet» 
alfo werben fte inaUtni fte mögen eingebogen fepn w\< fte wollen # 
eingelefeUf 

S5amit man ftcr) aber bef!o efjenber in bte ©aer)e flnben fan» fo 
»in ich bm Sritt an bem ©triff» mit bem S3ucbflaben m bezeichnet, 
bieher fegen, ©er ganje ©triff hat 14» ©chemmel , t>k obem 2, 
gtnien bebeuten bie 2«Sucb*©cbemmel,unb flehen unter benen SSiU 
bern bei; ber 3ahi 1 8. ©ie anbere 3* ginien , fo 3. ©chemmel wr* 
flellen , gehören ju benen Saefen, fo neben am ©triff flehen ; btö 
SBilb baju flehet ben ber Sabl 20. ©ie mittlem 5. ©chemmel ge* 
ben baß Söäumlem , hin^unb wieber getretten, aber allezeit , wi* 
fchon offt erinnert, einen weiffen glatten Sucb^©chug ba^wifchen, 
wie c$ im Sritt beutlict) gejeiget. ©ie untern 4. ©chemmel aber 
geben btn »archet* ©triff mit einem 3willer*©rat » flehet gleich 
an benen garten ; Diefe werben ohne ®egen>@cfeu£ auf eine ©eiten 
getretten, wie unten noch mehrere gejeiget wirb, ftun folget Der Srttt. 



Sie 2. Su^©ö)emmer. CJ 
3. S« benen gacPem EE 



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nt *« ; $twf*« Denen 2. ©trugen aber ttrttt ich Die 4* f #<wmel 4. 

"' mal ohne ©egenfcbuß auch mit rotbem Surcftfcben ©arn , Dann 
tritt icbS noch einmal, »ie Das ©tricblein seilet, »0 einSKinglew 
Darauf flehet , Damit ein »etffeS ©d)ie&©triefflem gemacht »irb , 
ehe Da* ©äuinlein angefangen tt>tr£> ; bewach tritt ich Das säum; 
lein auf Denen 5. ©chemmeln, »te eS Droben ffebet, #n unD »ieDer, 
unD »ann DaS fertig, fo nimm i# »ieDer Die 4. ©cbemmel, «nD 
*»ar erftlicf) Das ©trtcblem mit Dem SKinglein, Das beDeut 4. weif? 
fe SaDen , bewach orDentlicb iurnef getretten f fo »irD Der ©triff 
fertig , unD fielet auf einer ©eiten »ie auf Der anDern. Stuf Diefe 
SBcife tt)irD auch Der ©triff mit Dem 83ttcbftaben f gemacht S)a$ 
mittlere Sleuglem macht man mit DemtöilD, »0 Die gabl 4. Darüber 
flehet; man tritt aber nur bis auf Den 4ten ©cbemmel, bewach tvitt 
man »ieber zürnet 2>aS «Mittlere in Denen ©triffen mit c unDd 
»irD mit Denen 4. Söarchet? ©chemmeln, fo mit 2. bezeichnet, fl& 
tna$t. 83en Dem ©triff a tritt man DaS SöilD mit 8. bezeichnet 
$»enmal auf eine ©eiten, auch auf benben ^tittn be» Dem ©triff 
mit b. bezeichnet , ifl eben DtefeS ©cbWnglein. 2>aS ©ternlein aber 
in Diefem ©triff macht man mit Denen 8» ©chemmeln , fo unter De; 
tienSSilDew mit 9. angemeref et. Sttefe 8* ©c&emmet tritt man Durch, 
ober alles auf ©egenfebufj, bernadj fcbtefjbnan 2, glatte Suchjtbufj, 
alSDann tritt man geraDe »ieDer zuwtfe. SBaS in anDern ©triffen 
neben flehet, tftja überaß mit 3^1^ fammtDem Da^u gehörigen 5Bi(D r 



bezeichnet XMm jeher ©cbemmel gibt, unD nie offt ergebe 

DerS Darauf merken M < »on felbfi zeigen, 2>ann über einen X» 
©triff zu fchretben f »urDe ;a gar $u »eittöufftig, unD Dem £efeS 
itcbt>erbrte|ilic& »erben. ,unw 

Cht jeher ©triff, er mag $ernach t>tel ober wenig ©chemmei 
bwnd&en , »trb entweber auf tine ©eiten Durch , ober hin unD 2 
per, Daö tfl »teDer wruef, getretten. 2luf eine <Btittn »erben w 
trettenDie SÖUDer ,fo mit Denen fahlen 4. 6. 7. g. 10. 2,26 
unD sg. bezeichnet $in unD »ieDer aber »erben bit getretten! 
fo mit 9. "♦ 12.14.1y. 16. 17. 21. 22. 24. U nD 2y. bezeichnet 
3n aßen Denen arbeiten , Die auf eine leiten eingezogen, laßen 
fich Die 4. föarchet©chemmel brauchen , »ann man fte nötbia bat. 
unD fan man Damit a»ifchen Denen ©triffen, ftatt *>& fllatten 
Sud« , einen »eiffen Söarchet machen. Slbertoo Die Arbeit bin 
unD »teDer eingezogen , (äfft es Och nicht tbun, »eil ba , zfeifchen 
Denet ©triffen, nichts 1 als nur m glattes JTuch gemacht nTew 
Denwn. «Der ©triff mit Dem 23ucbftaben r, unD Das ^ö§lein in 
Dem ©triff mit Dem föuchftaben u , »erDen gan* a part getreu 
tm t unD »ill ich Den Sritt ^n Dem 9tö§lein f mit u bezeichnet , be» 
fe^at ; e* »irD nur mit 4> ©$ etumein gemalt , »je in folgenbem 
jutrfe^en* 



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S)ie4- J«m Stißteio. 



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Stlfo »irD Diefe* SWfteto getretten. S)er tine 8u& hat beo Der f iSttc^y©^emmeI nicht mit gerechnet. Satt« tf muß audjr »ie ^ 



©egenfehufrarbeit nichts f als bie 2. £ttcb>©cbemmel , hingegen 
mit Dem anDern mufj Das ©ilD, es mag fo »ief ©chemmel haben als 
es »iü, getretten »erben. Sritt ich einen Such?©cl)emmel, fo thue 
tcb einen »eiffen ©chug : Sritt ich einen im S3UD » fo thue ich einen ro; 
tDen , unD Dann »ieDer timn »eiffen , »ieDer einen rotben , bis 
Der ©triff fertig , unD fo in «Um. 9*un folget Der Sritt ju Dem 
©triff, fo mit r bezeichnet 1 «nD wirb mit 9. ©Semmel gemachtf Die 



Obere , auf ©egenfebuß gemacht »erben. 



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l*$ tüqtit ein »eifle* Stt#f$n§ |totf$ttt einem rotten f (turnt , fr 
lröi> ftd? ade* ömij i>eutli# jeigen, 2Ba$ fiefc nun ein ie&ei t>or 
©triff ju machen r-ormmmf > muß er t?or fernen, obg einerlei) ©äff ong, 
»eilen tofeften funfferteo feon, t>«nn mit einer 3urt$tung (äffen ßc 



W JW «&e nw$en. «Sie r)cer) ein jel>e$, ml wie e£ ein« ,Mcn, ^/r 
if* eben p «nuße fieje$>net. Sie Übung wir*, tt>ie in aUen, «Ifo 9© 
g* m liefe* «ttm, fcer befle^rmcifcii fe»n. ^)tcv fol 9 ei fr 



Nro.1* 2. 3. 4, y. 6* 7. 



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I B«anbetu«9 &eftebetf>ter im Ontunb. ©ann i< mebr giugel auf einen S&eil ober nem einfachen 3«g ein ©trieblein fe|et , fo mfifTen in einem äSIS /S 

afleieif i. Strich «eftfcrt . unh aTfn h« 3.m hn r .+-.<.tv„„Ki »,;. I u ' /aüT :.,. . ' 



SSeranberungbeße&etbrer,,.. ■- ■.,^...>, .,,.». v,iuyvi,iu, cunn ^pm ooer 

Srucb fommen , je weiterer gaben ü&erbinbt, je Geller unb beutlicber fällt bie 3Jr* 
v^, bett inö ©efiebte. 3hm ftnben |tcb f>ier jwe» 8- , »wer, io unb jwe» 12. febäfftig , 
j.lbeilige Silber, ba$ eine babon gibt aflejeit benSeftreiten, unbba$anbereben3willeMJin* 
bunb. Samitmad>fmanbaäSreftfpielunbaUeanbere2.t()eiiige3ug. SBelcfiem ber Unten 
febieb btä €inbunb8 etroan gar niebt 6ef anbt fenn foUte , ber gebe (ich. nur bie ÜRü&e, unb maefi« 
ein Srettfpiel 8. fefiafftig, unbbaöanbere 12. fcWfftig, ba wirb ibm bie ©acoebalböeuf lieb, 
«nb wirb ftd> in bie fSeränberuug beö (Etnbunbg me&r Hebten fönnen , alt? wann man f>ier eieleö 
baeon febriebe. Nro.f. unb 6. fem. n.fcbaffiig, unb Nro.ij.unb 14. 18. febäfftig« 3. .(jetlige 
»ilbev.Nro.io-unbii.fepniö.fcbäfftig/^tbeilig auf feMecbten ©runb. Nro. 9 .i(t" ein 12. 
fc&äfftig 3. t6eilig,unbNro.i2- ein 16- fc&äfftigetf £)opp«W?«u"ifcfcSifb , 4.t&«ilig. 3u ©op* 

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anejeit 2. ©trieb gefe&et , unb alfo ber 3ug burebgebenbiS mit boppeltcn ©triefen gefehrie&en 
unb öergroffert werben. HBeilen aber bie ©oppek5?el(ifcb>SiU>er aueb cielenun&efaubt fenn 
mögen , fo will unten emeö ougeinanber fefjen , unb «eigen , waö ©tein ober ©t unb im ?• ilb iß • 
unb werftcb barinnen üben unb umfeben mag, ber fan in furjem biefe «Silber , fie moqen beeb 
ober nteber , leiebt ober fcbwerf&eilig fenn , nacb feinem ©«fallen unb ©e6raucb fe&en unb t>eV 
feen lernen, £>ann bie ©oppel^eCifMrbeit eine ber fe&euffen unb . ünßlicbßen ton ber Sffiet 
berei)mitift. Nro.if. unbiö.ift ber orbentiiebe £araaß<Sunb, 8-guVl auf einen Srucb; 
unb weil ficb biefe Slrt 3ug unb Silber ju balben Srücben , fo wie manö nötbig tat, jertbeilen 
unb »erfeßen laflen, fo foll weiter unten mebrereö babon geieiget unb gefebrie&en werben. 
$ier folgen biefe Silber inibrer Orbnung. 

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£menunMe£0ppekäeßH$'&tfte? tit$t befanbf, unb fol* 
c&e bocb gerne auf aQerpanb «rbeit feiert unb gcbcauctjm 
midjte f b« gebe Sfcbtung auf fclgenben ©afc, unb fo matt 

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ftcr) m anbeut «Silbern em wenig umgefepen , fo tönt matt tf* biet r\A» 
Utcbt , fo »obl ins SBi«> felb|* , als aucb, in aUerlep föeränbSrung, w 
jwbenfonnen. 

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2Ber et« 2>oppekÄe0ifcr;*?43ilb machen will, ber betrachte bor; 
per ein anberö 23iib. Söet) ber Sapl 1 . (lebet ein ©tein , fo jn einem 
1 5, ober 2o.fcp4fiftigen 28tlD gebrauchet wirb. SBill tcb nun ein 1 5. 
f<Wtige$ Sötlb machen , fo feg tef) ber ©reine , tote bep ber gapl 1. jtt 
fepen , 3.über$ (gef, wie bep ber 3091 j. ,fo bab icb ein i^fcpäffttgeS 
23ilb, aber o^ne ben ©runb. Äan id) je§t ben ©runb nicl>t fo gleich 
einfe^en » fo ne^me ic^ ben ©runb bep ber 3a^l 2. , unb fe^e folgen 
SBrö^ober ©cb,ac&fcwetß ein, h)ie im Sötlb beo ber gabj 5. fe^on 3. 
bergletc^en flehen f fo ijl ein 5öilb fertig, ©amit man aber tut SSrncr; 
bejto bejfer erf ernten f an , fo fenn in bem SÖilb bep ber ga^l 5. noer; 3. 
Söracb, ob<r ©c^ac^t leer gelaffen toorben. 9^un meref e r rca$ oben ber 
©tein bepberga^l i.gilt.baä gilt im JDoppel^ellifc^ ber t bep ber 
3a^l3. SEBiö ic^ nunein 5)oppel^ellif^38ilb machen r fo nebmeieb, 
bm&tein bepber3abl3^ »nb fefeebergleicben 3.uber$(£cff friß ein 
folc^eöSBilb fertig, tote bep ber 3a^l 6.§ufeben, aber auebobne ©runb. 
SGBie feß tc^bann biefenein?2)asu gebrauch ic^ ben ©tein bep ber SabJ 
4. , unb fe§e folgen förucb,?»ei| em , wie bep ber 3abJ 6. fc^on 3. ber? 
gleichen mit f leinern Ernteten lieben. & fepn aueb, in btefem Goppel? 
Äetlifcb^lBttbbepber 3a&l6.nocb, 3. leere©cpacöt r ttnb follenauc^ leer 
bleiben, bamit es bie 2ieb&aber befto bejfer 51t nnterfc^eiben toiffen. 
SBollteicr)aberbiefe$S8iH> brauchen, fo ne^me ic^ nur ben ©tein bep 
ber3abJ4.,unbfe§eu)nfe f n>ieerba(ie^t,in emjebeS Ieereö@c^ac^t, 
fo \ft ba& S3tlb ganjboafommen fertig. 9?un möchte tcD aucr> gern 
fcbtt)ertbetltgefolc^el8tlberfe|ett;»iet>erf4^retmanbamit?25te83tl? 
bermagcnfc^roer?oberleic^Wbeiltg , fcoer) ober nieber fepn , t|reöirafe? 
feneinerlep. ?8epber 3apl7.Uebet ein 15. fc&äffttgeö 25ilb mit einem 
fcptoerenSOeil. Söep ber gapl 8. fiepet ein 3.tpeiltg ©oppet-Äctttfcb? 
S3ilb f eben bergletc^enmiteinera fetteren Sbeil. @o bielmm einSötlb 
fcbtoereSpetlndtptg|>atr fie nt^gen t>ernacp auf einen ^auffen, ober 
get^eilet(re^en r foojftfe|eic^ebenben©tembep bergabl 3. «man be# 
tracpteba$?8«bbepber3abl9. Obenam€cf bep^epetber ©tein, 
persnobelgibt, baötfrberbepbergab^. StontoeUeSentfc&roerer 
^eilwerbenfoa , fofe§e ic^ gleich noc| einen folgen gerab baronter. 



$aitt tebnoeb, einen nitbtg, fofegte icpnocb tintn barunter ; alfo fan 
man fte ^ufammen fe^en , tote man xoiiU 3et) l) abe belegen bte 3Ro; 
bel?©teinemitgrofen^>uncten r unb bie @runb?@teine mitgansflei? 
nen gefegt f bamit ftcb, etnieber leicpt toirb barein ftnben fönnen. 

SBeil ba$ JBtlb Nro. 1 5. unb 1 6. ganse unb palbe Sörttcpe , ja oft 
nur etnS8tertelbat>onttt2Robelfotnmtr unb ba& anber ©runbbinben 
nm|; alfoaiH aucr; ^ier jeigen f wie biefe 5>ama|fc$8ilber $ertbetlet 
werben. S8ep bem SBuc^flaben A ftebet ein ganjer ©tein ober 
SBrucf;, bat)on2.bergleicber< im53ilb Nro.is.oorfommen. Jöep bem 
58ucp(taben B fiepet ein falber , berö obere J£beil 5 bep bem föucWa* 
ben C tweber ein palber , t>a$ Untertbeil; bep bem 58ud#abenDfte* 
Öen brep Viertel. Unb wann man Den ©tein bep bem S3ud)f!aben 
A anftepet, unb betrachtet hin Unterfcbieb ber ^Juncten, fofepne^4« 
Sßtertel. SDabon 2. uberö gef im 83UD Nro. 1 j. oorfommen, 

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9^un ftebet man r^ier fc^on, wie ftcb, biefe Slrt Silber jert^eilen lap 
fen,unb jertbeilt werben möffen,aucr; wie bie ©teine im 23tlb Nro. iy, 
gan$ unb jertbeilet flehen. %btv wie man §uallerbanb Sirbett bte §üg 
unb Sötlber oerfeßen voll, fan mit fo wenig ©ebrifft nicb^tbeutlicb ge? 
mac^t werben ; t>a muß bit Übung ber befle »prmetfler fepn. 2Ber ftep 
bie Wüi)t geben mag , ber ttepme ben Bug unten ju bem Söilb Nro. 1 6. , 
unbfe^eipn aucKo58ruc^wet§, bodb ben fßruep wieber ein wenig ge^ 
tbeüet, bamit man ben palben S3rucb (etd)ter fennen fan, wie ber ju 
Nro. 1 5. gefeftet, unb nebrae bann aueb baö Söilb Nro. 1 6., unb röej e eS 
auep f&mdxmifi auSeinanber , unb benef e ber ©acbe mtt gietg ttaep, 
fo wirb tbm mepr in etlichen ©tunbenflar werben, m wannertotele 
S4gc mit i'efen ftcb plaget. ®er ©runb tfl \)ivc gelegt, Wer taxwf 
bauen wtöi ber wnb fc^on innen werben , tvtö e$ werben wirb. 



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i3efer 3ug ift 24.fcbäflfttcj, 8.$lögel auf einen Sörudj ober ©cbacbt. 
' Wlan f)at beSroegen bte 24. gtnien , welcbe bie 24. ©cbd jft »orftellen , 
bteber gefegt , aueb 8. unb 8. 93röa>weijj »onetnanber genietet, unb 
einen ie'öen 33rud) rotebcrum ein wenig gethetlet , bamtt man t>te 
4- Stägel r als Den falben 58r«d) , befto leidster erf ennen f an. JÖiefer 3ug 
■mujj »on auffen gereut gebogen werben , bann alfo ift er emgeriebt. Qamit 
mn fieb aber in bie Sbeilung unb 3ergfteberung biefe* $m$ , »on welkem 




£>a$ t|r ber orbentlicbe 4. tfieilige 
£ug , roie er 16. ober 20. fcbdfftia 
eingesogen werben müfte. *> 



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Siefer 3ug gebärt ju bem 8ilb Nro. 15. 



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Ser dufiere Sörucft. 



®er mittlere Sörucb. 



5)er innere 58rucf>. 



«.;* ÄrF ^l^Äfe 4- «eilt« , unb tcb möchte gerne biefe »rbeit 
ra Ä£Tl?f'r 8 'S U9clö , l, f ei,ien S8ru *' machen, nun nehme icb 
%&&?*$ 8 - Slu ?i r J 5 ? ^ 4- mal 8. ja 32. , unb ber 3ug , ber bie Arbeit 
gibt , tft boeb nur 24. jftaffttg. ?XBte l ommt bann bat ? Antwort : 2Bo e$ ©tri* 

Es£l^ w b< -ür 0&ent ^Ä., 6 *? 0c,tt x * u f^ cn * *** mebr « l * einmal 
28S8&' t> i mu ^ ett Wme.W*e M» ob man febon halbe jugibt unb 
f b Ä.?F£" , ° etnjBrud) nur lauter f leine ©teinlein burebge; 
eenbä &af, fo braucht man attcb mir 6atbe38rficbeburAaet)enb*, wie bierunb 
tn bem obem fernen Suglein ju feben feon wirb. Sie 2. Innern »röche 
bleiben tntörem©eon,au«betti2leuflertt aber macbe ich 2. halbe, unb biefe 
wf reffen bie@teUe eines ganjen ; fo f)abt tcb aueb bie tu biefer 2Crbejt be* 
JÄ tc fJP e,le «WJW% *"" $ &er, bal&en »röchen baS allemfr 
tbtgite , batj man tm €mjieben , wo in einem »rueb Die erften 4. $(ü* 
gel gejogen werben , in einem anbern »rttcb nicht wieber bie erften. 
fonbern bte legten 4. $lugel Jie&en mufj ; Darauf ift wohl Sichtung tu ge' 
^'ffJÄSSfSf-l 1 ^ ,n ^® cu " »erborbene Olrbeit beraub fommen. Weil 
min &a$ obige Suglem im S&tfang, ia. Heine ©teinlein bat , fo jiebe i* aueb 



in biefem 3ug 12. balbe Sfcüd) , ebe t>it 8. Slügel ganj bura)geiogen »er^ 
itn. Wlan betraebte nur ben 3ug, unb febe, wo ber SSrucb b«lb oberganj, 
ber erfte ober le&te Sbeil baoon gejogen wirb , ta wirb man fta) balb einen 
SSegrtff macben Knnen. ©0 jiebet man ben 3ug ein : (Erftlicb im tnnern 
aSrucb t>k legten 4. 5lugel ; im «Kittlern bie erften 4. f im SleuflTern Dk 2e|* 
ten , bie €rften, bie Seiten , tm SWittlern bte (Erften, im 3nnern bie Seiten, unb 
fo «ebe icb fort, bis bk jwölff f leine &teinkin ausgesogen feon. ?4Bann 
biefeS gefebeben, fo fontmt baS3?6Slein, fo oben im Sugfein mit einem xbe< 
jeiebnet, ba fommen ganje 95rua). 5Beil nun im aujfern Sörucb mit ben 
erften 4. Slügeln aufgebort , fo mufj billig im innern 95rucb mit bm legten 
4. klügeln , fo mit etnem o 9tingletnangemercret , ber Slnfang jur SXofen 
gemaebt werben , bernacb littyt man benSörucb ganj bureb , fo f>at man (in 
©tetnlein oon jwöf ff Selben, ©en mittlem Sörucb wteber ganj unb noeö 
balb bain , unb fo btn aanjen 3ug bureb- STOebrereS bie»on ju febreiben 
würbe gar ju weitldufftig fallen ; man febe jtcb nur in biefem wol)l um, fi> 
wirb man balb einen SSortpeil gewinnen, bafj man jtcb aueb bancicb in aw 
ber« Sögen leiebtin bk ©acbe wirb finben fönne». 




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